Lernen, mit Wut umzugehen mit einem Yin-Yoga-Aufenthalt

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Manchmal aufgrund von Müdigkeit, Stress usw. wütend zu sein, ist normal. Der Mensch besteht aus Emotionen. Viele von uns fühlen sich oft genervt, gereizt oder sogar wütend. Letzteres kann dem Geist und der Psyche ernsthaft schaden. Sind Sie oft wütend? Möchten Sie lernen, wie Sie besser damit umgehen können? Yin Yoga kann Ihnen helfen, in jeder Situation ruhig und entspannt zu bleiben. Wie können Sie das tun? Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie mithilfe eines Yin-Yoga-Aufenthalts mit Wut umgehen können.

Yin Yoga: Lernen Sie, mit Wut umzugehen.

Die Praxis des Yin-Yoga zielt vor allem darauf ab, sich von allen negativen Gedanken zu befreien. Es ist ein evolutionärer Lernprozess. Um dies zu tun, ist es wichtig, sich zu schulen und dabei bestimmte Regeln einzuhalten.

Eine regelmäßige Praxis entwickeln

Yin-Yoga zu praktizieren bedeutet, eine regelmäßige, aber auch fleißige Praxis zu entwickeln. Dies hilft, langfristig mit Wut umzugehen. Eine regelmäßige Praxis ist für Menschen mit einer cholerischen, aggressiven, feindseligen und reizbaren Persönlichkeit sogar noch vorteilhafter. Kurzfristig hilft es ihnen, mit ihrer Wut umzugehen.

Ob allein zu Hause, in einer Gruppe oder im Klassenzimmer, pro Woche sollten mindestens drei Sitzungen durchgeführt werden. Empfohlen wird eine Sitzung zwischen 1 und 1,3 Stunden, was vor allem am Anfang schwierig sein kann. Ansonsten sollte man versuchen, täglich eine 10- oder 20-minütige Sitzung am Morgen oder vor dem Schlafengehen zu absolvieren. Dadurch kann das Stress- und Wutniveau gesenkt werden.

Anfänger: Besuchen Sie einen Kurs während eines Yin-Yoga-Aufenthalts.

Für einen Anfänger ist es ratsam, die Praxis zu beginnen, indem man sie in einer Gruppe zusammen mit anderen Personen ausübt. Dadurch wird man nicht nur mit den Routinen vertraut, sondern kann auch während des Aufenthalts von der Unterstützung der Gruppe profitieren, um seinen Ärger abzubauen. Diese Erfahrung ist jedoch nicht empfehlenswert, wenn die Person von Natur aus zu konkurrenzorientiert ist. Die Bemühungen könnten dann vergeblich sein.

Lernen durch Anschauen von Tutorials

Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, das Verfolgen von Videos insbesondere auf YouTube ermöglicht es, neue Übungen zu erlernen und seine Praktiken zu erweitern. Es gibt Tausende von YouTube-Kanälen, auf denen Yogis 5-minütige bis 1-stündige Übungsroutinen zum Umgang mit Wut anbieten.

Üben Sie sich in der Konzentration auf die Atmung.

Yin-Yoga zu praktizieren bedeutet vor allem, dass man lernt zu atmen und sich darauf zu konzentrieren. Man muss lernen, sich auf den Atem zu konzentrieren, denn so kann man am besten von den Yogaübungen profitieren. Eine tiefe Atmung ist erwünscht. Man sollte sich darin versuchen, bis man wieder zur Ruhe kommt.

Ein Tagebuch schreiben

Das Führen eines Yoga-Tagebuchs ermöglicht es, die Fortschritte bei der Bewältigung von Ärger selbst zu beobachten. Es kann auch dazu dienen, die Freuden festzuhalten, die einem die Yogapraxis verleiht. Darüber hinaus kann das Schreiben helfen, die Intensität des Ärgers zu verringern.

Yin-Yoga: Verschiedene Stellungen zur Bewältigung von Wut.

Es gibt verschiedene Körperhaltungen, mit denen man durch Yin-Yoga mit Wut umgehen kann. Diese Übungen können im Unterricht oder während eines Yin-Yoga-Urlaubs praktiziert werden, der sehr produktiv sein wird.

Savasane oder Leichenhaltung

Sie erfordert, dass Sie sich auf den Rücken legen, die Arme neben dem Körper halten und die Handflächen nach oben zeigen. Dann sollte man nacheinander die einzelnen Körperteile entspannen und sich dabei auf seine Atmung konzentrieren. Die Atmung sollte tief sein. Um die Wirkung dieser Übung noch besser zu nutzen, sollten Sie sich völlig entspannen und die Augen schließen.

Der Krieger

Bei dieser Übung nimmt man eine Kampfposition ein, indem man einen Fuß nach vorne stellt und den zweiten nach außen dreht. Dann stützt man sich auf die hintere Ferse und hält die Arme über den Kopf gehoben. Dies erfordert, dass die Ferse auf einer Linie mit der Mitte des hinteren Fußes ist. Man sollte nach vorne schauen, das Knie beugen und die Position 10 Sekunden lang halten.

Ardha Matsyendrasana oder eine halbe Drehung.

Dies ist eine Haltung, die von buddhistischen Mönchen praktiziert wird, um Ärger zu beseitigen oder zu beruhigen. Sie baut Spannungen vor allem im Magen und in allen Körperorganen ab, darunter auch in der Leber, die in der chinesischen Medizin als Epizentrum des Zorns gilt.

Die Ardha Matsyendrasana

Wird im Sitzen mit vor dem Körper ausgestreckten Beinen praktiziert. Man sollte ein Knie nach oben beugen und das andere gegen den Boden unter dem ersten Bein drücken. Der Oberkörper wird in eine Drehbewegung versetzt, wobei man sich in Richtung des nach oben gebogenen Knies dreht. Anschließend muss man das Knie mit dem Ellbogen zurückschieben, um die Übung zu vertiefen. Bei Schmerzen sollte man sich entspannen, sich nicht zu sehr anstrengen und vor allem seine Grenzen respektieren.

Salamba Sarvangasana: Die Kerzenhaltung

Es ist großartig, diese Haltung regelmäßig zu praktizieren, und zwar umso mehr, wenn der Ärger zu steigen beginnt. Die Kerzenhaltung sorgt dafür, dass das Nervensystem in Harmonie bleibt.

Dies kann ein Segen für diejenigen sein, die ihre Wut kontrollieren möchten. Diese Haltung stärkt die Muskeln, verleiht Flexibilität und wirkt sich positiv auf die Nebenschilddrüsen und die Schilddrüse aus.

Die Katze

Bei dieser Haltung geht man auf alle Viere und hält den Rücken gerade. Dann muss man den Bauch anspannen und den Rücken durchdrücken, indem man langsam einatmet. Ganz langsam sollte man ausatmen, indem man den Rücken rundet und den Kopf senkt. Die Übung sollte 5 bis 10 Mal durchgeführt werden.

Yin Yoga: Atmen, um Wut abzubauen.

Tief einatmen

Vor, während und nach den Yogastunden ist es wichtig, sich auf die Atmung zu konzentrieren. Diese spielt in der Yin-Yoga-Praxis eine entscheidende Rolle. Eine tiefe Atmung aus dem Zwerchfell und eine bewusste Atmung helfen dabei, negative Emotionen, darunter auch Ärger, loszuwerden.

Den Körper entspannen

Man sollte sich die Zeit nehmen, jeden einzelnen Muskel nacheinander zu entspannen. Diese Übung hilft, Verspannungen loszuwerden, und zwar solche, von denen man gar nicht weiß, dass sie existieren. Wenn man dank der Videoanleitungen auf YouTube Schwierigkeiten hat, sollte man die geführte Meditation ausprobieren. Sie ermöglicht es, alle verschiedenen Körperteile zu durchlaufen.

Die Wut spüren

Während des gesamten Prozesses sollte man bei der Wut bleiben. Das bedeutet nicht, dass man über sie nachdenken sollte. Diese Übung hilft dabei, den Ort und die Intensität der Wut zu bestimmen. Für den Fall, dass während der Übung Gedanken auftauchen, sollte man diese akzeptieren, ohne seine Gefühle zu bewerten.

Sich erlauben, wütend zu sein

Man sollte seine Wut auf keinen Fall unterdrücken, sondern sie vielmehr bewusst anerkennen. Irgendwann wird sich die Wut auflösen. Man sollte sich auch nicht dagegen wehren, wenn sie sich aufzulösen beginnt. Man sollte sich auf die Atmung konzentrieren und nicht auf die Quelle des Ärgers.

Ein Yin-Yoga-Aufenthalt soll Ruhe und Entspannung bringen und muss angenehm sein. Man sollte nichts erzwingen und sich vor allem nicht entmutigen lassen, wenn bestimmte Stellungen beim ersten Versuch nicht gelingen. Es gibt Haltungen, die viel Zeit und Mühe erfordern, um richtig ausgeführt zu werden.

Wenn Sie sich diese Praktiken zu eigen machen, können Sie Ihre Wut mithilfe von Yin-Yoga in den Griff bekommen.

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